Literarisches

Also doch! Auch ich! Die meisten halbbackenden Schurnis sind ja, kaum schaut man sie genauer an, verdruckste, narzisstisch gekränkte Literaten, die sich mit Todesverachtung durch die Niederungen der kulturindustriellen Sprachschrott- und -müllhalden zum reinen Ton ihres ersten Buchs vorrobben.

Ich geb’s zu. Irgendwie war ich auch immer so einer. Deshalb muss hier die Frage geklärt werden, was denn «literarisch» heissen soll am hier zusammengetragenen «Literarischen».

Dies: Ich habe diese Texte geschrieben ohne Verwertungsabsichten; zumeist ohne die Absicht, sie verkaufen respektive sie innerhalb des Marktes – der Kassenhäuschenwelt, die «Literatur» bedeutet –«veröffentlichen» zu wollen. (Die Ausnahme bildet der Gedichtzyklus «Echsenland», dem ich hier Gastrecht gewähre, obschon er mir seinerzeit als Buch mehrere hundert Franken eingebracht hat). 

«Literarisches» heisst hier also grosso modo: aus professioneller Sicht in den Sand gesetzte Arbeit. Im besten Fall sprachhygienische Etüden, andernfalls Ausschuss. 

Oder vielleicht so: Unter «Literarischem» sind hier jene meiner Texte versammelt, die aus keinem anderen Grund als trotzdem entstanden sind. Nicht mehr und nicht weniger. – Eigentlich auch nach dem zweiten Nachdenken nicht. 

 

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• Lindita Salihus Geschichte von Flucht und Ankunft (Teil 1 + Teil 2)

• Zur Bedeutung des Archivs für Agrargeschichte in Bern (Teil 1 + Teil 2 + Teil 3).

C. A.Looslis Gedichte feinsinnig interpretiert. Zu einer neuen Hör-CD.

Zur 7. Berner Aktionswoche gegen Rassismus:

Bern West marschiert gegen den Rassismus

Political Correctness: Anatomie eines Begriffs

«Ich bin kein Rassist, aber…»? – Kein aber!

 

Tscharnergut: Kann ein Abriss vernünftig sein?

• Quersprachein ins Unbehauste. Zu Ariane von Graffenrieds Buch «Babylon Park».